Nichts anderes / 2010–11
›Zeit ist, und sie tickt gleichmäßig von Moment zu Moment.‹ (Isaac Newton)

»In einer Gesellschaft, die immer schnelllebiger wird, ist Zeit unbezahlbar. Immer mehr muss in im­mer kürzeren Zeiträumen realisiert werden. Die Men­schen verlernen, zur Ruhe zu kommen. Stressbedingte Krankheiten sind heutzutage keine Seltenheit mehr, eher die Regel: Auszeit, herausgerissen aus dem Alltag, allein – Zeit für sich. Die Arbeiten bestehen aus je 2336 Ein­zel­fo­tos, die während vier Stunden in gleichmäßigen Zeitabständen auf­ge­nom­men und später in chronologischer Abfolge zu einem einzigen Bild zu­sam­men­ge­fügt wurden. Dadurch dokumentieren die Fotografien zeitliche Ver­läufe – weg vom einzelnen eingefrorenen Moment, hin zu einer viel­schicht­igen Darstellung der Person in der jeweiligen Zeitspanne.« — Prof. Kai Buchholz [in: fotografische positionen 2013]

70x100cm, c-print gerahmt




Raumbezogene Arbeit auf dem Boden, ›o.T.‹ von Benjamin Stölzel


 

motorenhalle, dresden  

 

 

 

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